MP3-Profi - Audio Lexikon
Sie haben sich schon immer gefragt, was sich hinter bestimmten Begriffen versteckt? Finden Sie hier die passende Antwort. Fehlt ein Begriff? Dann schicken Sie uns eine email.
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Audio | audio ... [lateinisch], Wortbestandteil mit der Bedeutung "das Hören betreffend". |
Bit | Maßeinheit für den Informationsgehalt, entsprechend einer Binärziffer (0 od. 1) |
Bit Rate | Wird meist angegeben in kBits/s und gibt die die Menge an Bits an, die pro Sekunde verarbeitet werden. |
BPM | Beats per Minute, gibt den Takt an pro Minute. |
Byte | 1 Byte sind 8 bit und kann die Zahlen 0 bis 255 wiedergeben. |
CDDA | Compact Disc Digital Audio, in diesem Format liegen Audiodaten auf der CD vor. |
CDDB | Compact Disco DataBase.Dabei handelt es sich um eine Internet-Datenbank in der die einzelnen Trackindormationen der CD´s hinterlegt sind. Unterstützt das Audioprogramm CDDB, erspart man sich das mühselige Eintippen der Trackinformationen nach dem rippen und encodieren. |
CD-Grapper | Hilfsprogramm, mit dem digitale Audiodaten von CD ausgelesen werden und unverändert als wav. Datei auf der Festplatte ablegt wird. |
CD-R | Abkürzung für Compact-Disc Recordable - beschreibbare CD |
CD-Ripper | Hilfsprogramm, mit dem digitale Audiodaten von CD ausgelesen werden und unverändert als wav. Datei auf der Festplatte ablegt wird. |
CD-RW | Abkürzung für Compact-Disc ReWriteable - meist bis zu 1000 mal wiederbeschreibbare CD |
Cue | Funktion, um eine bestimmte Stelle eines Liedes zu markieren. Wird auf die Cue-Taste gedrückt, startet das Lied an der markierten Stelle. Wird die Tast nochmals betätigt, springt das Lied an die markierte Stelle zurück und beginnt an dieser Stelle erneut. |
Decoder | Software, mit der man mp3-Dateien wieder zu wav-Dateien umwandlen kann. |
Encoder | Mit diesem Programm werden wav-Dateien mit einem Komprimierungsverfahren zum Beispiel in MP3 umgewandelt. |
Frequenzbereich | Gruppe von (meist elektromagnet.) Schwingungen mit ähnl. Eigenschaften, z.B. Nieder-, Mittel-, Hochfrequenz; Umfang von Frequenzen, die von einem Gerät empfangen, verarbeitet werden können. |
GEMA | Abkürzung für Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (vor 1945: STAGMA), ein wirtschaftlicher Verein mit Rechtsfähigkeit aufgrund staatlicher Verleihung; Mitglieder sind Komponisten, Musikverleger und Textdichter. Organe: Mitgliederversammlung, Aufsichtsrat und Vorstand. Die GEMA nimmt die ihr durch sog. Berechtigungsvertrag treuhänderisch übertragenen Nutzungsrechte (Aufführungs-, Sende- und mechanische Vervielfältigungsrechte, z. B. bei öffentlichen Veranstaltungen, Tonfilm, Rundfunk, Fernsehen, Tonträger) wahr, da diese individuell nur unzureichend geltend gemacht werden können. Sie erteilt die Genehmigungen einzeln oder in Form von Pauschalverträgen. Die Urhebervergütungen werden nach Tarifen berechnet. |
ID3-Tag | Im sogenannten ID3-Tag stehen Informationen zu Titel, Interpret, Jahr und andere. Ohne ein entsprechendes Programm sind diese Daten nicht nutzbar. |
kbps | KiloBits per sekunde. Damit wird die qualität eines mp3-Titels angegeben. Mit 128kbps haben Sie CD-Qualität. |
Liquid Audio | Liquid Audio ist wie mp3 ein Audiokomprimierungsverfahren und ist das von der Musikindustrie faforisiterte Musikformat. Mit Liquid Audio lassen sich Musiktitel bezahlbar, sicher und kopiergeschützt übers Internet übertragen. |
Loop | Ist eine Schleife aus einem Musiksteil eines Liedes. Erzeugt werden diese Loops meist in einem Sampler oder einer speziellen Software. Damit soll erreicht werden, daß sich dieser Teil des Musikstückes immer wieder wiederholt. |
Master-Tempo | sorgt dafür, daß sich die Tonhöhe beim pitchen nicht verändert. |
Midi | Abkürzung für Musical Instrument Digital Interface, seit 1982 Bezeichnung für eine standardisierte digitale Schnittstelle für elektronische Musikinstrumente, Zusatzgeräte und Computer. Dabei werden zwischen den einzelnen Geräte keine Audiodaten übertragen, sondern nur Steuersignale. |
MP3 | Volkstümlich für MPEG Audio-Layer3. MPEG Audio-Layer ist ein Standard für die Komprimierung von Audiodaten. Der Trick: Es werden Musikinformationen, die das menschliche Ohr nicht oder nur sehr schwer wahrnehmen kann, einfach weggelassen. Entwickelt wurde MPEG Audio-Layer 3 von der Frauenhofer Gesellschaft. |
mp3-Player | Software,die in der Lage sind mp3-Dateien wiederzugeben. |
MPEG | MPEG steht für Moving Picture Experts Group, einer Organisation, die internationale Standards für digitale audiound visuelle Verarbeitung entwickelt. |
PFL | Abkürzung für Pre-Fade-Listening. Bedeutet Vorhörfunktion und wird eingestetzt um einzelne Kanäle eines Mixers abzuhören, |
Pitch | Geschwindigkeit eines Musikstücken. Wird die Geschwindigkeit eines Liedes geändert, ändert sich automatisch auch die Tonhöhe (wenn nicht gegengesteuert wird) sowie die BPM-Zahl |
Pitch-Bend | Die Geschwindigkeit eines Liedes wird nur kurzfristig geändert, um zum Beispiel zwei Titel miteinander zu synchronisieren. |
pitchen | Geschwindigkeitsänderung eines Musikstückes |
Playlist | Ist eine Liste in der alle Titel protokoliert sind, die ein Musikprogramm abspielen soll, bzw. gespielt hat. Die Playlist kann auch genutzt werden um sich mp3-Songs zu Alben zusammenzufassen. |
PlugIn | PlugIn´s sind kleine Programm - Module, die für sich allein nicht funktionieren. PlugIn´s dienen dazu, die Funktionalität des Hauptprogrammes zu erweitern. PlugIn´s funktionieren meist in mehreren Programmen. |
Sample-Aufösung | wird gemessen in Bit und ist die Datenwortbreite eines digital abgespeicherten Musikstückes. Mono = 8 Bit, Stereo (Standard) = 16 Bit, Studio-Bereich = 20 Bit |
Sampler | Ist ein Gerät, welches Teile eines Musikstückes aufnehmen, wiedergeben und bearbeiten kann. |
Sampling | Werden Teile eines Liedes hintereinandergesetzt spricht man vom Sampling. Je genauer die Teile aneinandergesetzt werden und die Samplingrate hoch genug ist, sind die Schnittstellen zwischen den einzelnen Teilstücken nicht mehr hörbar. |
Samplingrate | Gibt an, wie oft in einer Sekunde das Audiosignal abgetastet wird. Standard sind 44.100 KHz. |
Soundkarte | Zusätzliche Steckkarte im Computer zur Erzeugung von Tonsignalen oder der Verarbeitung externer Signale wie Musik oder Geräusche. Wichtigste Bestandteile sind Synthesizer (Klangerzeuger), MIDI-Schnittstelle (MIDI), AD/DA-Wandler für die Aufnahme und die Abgabe von Tönen und eine CD-ROM-Schnittstelle. Häufig sind Anschlüsse für Kopfhörer, Lautsprecher oder Mikrofon zusätzlich integriert. |
Streaming | Wiedergabe von Audio und Videodaten direkt über das Internet, ohne zwischenspeichern auf dem heimischen Rechner. |
Track | ursprünglich die Bezeichnung für eine einzelne Tonspur bei einem Mehrspurband. Inzwischen steht Track auch für ein einzelnes Musikstück auf einer CD oder LP. |
Treiber | Kleines Programm, welches für die reibungslose Kommunikation zwischen einzelnen Geräten sorgt. Z.Bsp. Soundkartentreiber, Druckertreiber. |
wav | Wav ist das Audioformat wie auf einer normalen Audio-CD vorliegt. |